Am Abend des 24. sitzen wir jedes Jahr vor einem Berg aus zerrissenem Geschenkpapier, der höher ist als der Baum. Drei volle Müllsäcke für ein paar Minuten Auspacken. Irgendwann habe ich angefangen, anders zu verpacken: mit dem, was im Haus liegt. Die Geschenke sehen seitdem schöner aus, und die Rolle Geschenkpapier für mehrere Euro bleibt im Laden.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links (mit * markiert). Wenn du darüber etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.
Geschenke in Stoff verpacken
Die japanische Technik Furoshiki ist die schönste Art, ohne Papier zu verpacken. Du brauchst nur ein quadratisches Tuch. Das Geschenk diagonal in die Mitte legen, zwei gegenüberliegende Ecken darüberschlagen, die anderen beiden Ecken oben verknoten. Fertig, ganz ohne Kleber.
- Geschirrtuch: Verpackung und Geschenk in einem, besonders für Küchengeschenke.
- Schal oder Halstuch: Für die Freundin wird die Verpackung zum zweiten Geschenk.
- Stoffreste: Mit der Zackenschere zugeschnitten, sieht es sofort fertig aus.
- Kissenbezug: Für große, unförmige Geschenke wie Plüschtiere.
Furoshiki-Tücher in Weihnachtsfarben werden jedes Jahr wieder verwendet. Nach dem Fest einfach waschen, falten, und sie liegen bereit für Geburtstage.
Geschenke verpacken mit Packpapier
Braunes Packpapier ist günstig, robust und sieht mit etwas Deko richtig edel aus.
- Mit Stempel: Sterne aus einem Kartoffelstempel in Weiß oder Gold aufdrucken.
- Mit Grün: Ein Zweig Tanne, Eukalyptus oder Rosmarin unter die Schnur stecken.
- Mit Kinderzeichnung: Die Kinder bemalen das Papier vorher. Großeltern lieben das.
- Mit Namen: Den Namen direkt mit dickem Stift aufs Papier schreiben, der Anhänger fällt weg.
Eine große Rolle Packpapier reicht für alle Weihnachtsgeschenke, Geburtstage und Basteleien eines ganzen Jahres und kostet nur einen Bruchteil von Geschenkpapier.
Verpacken mit Zeitung und alten Seiten
- Zeitungspapier: Schwarz-weiß mit einer roten Schleife sieht modern aus.
- Landkarten: Alte Straßenkarten für Reiselustige.
- Notenblätter oder Buchseiten: Für kleine Geschenke, schön mit Juteschnur.
- Comics: Bunte Comicseiten für Kindergeschenke.
Kleine Geschenke in Tüten und Gläsern
- Butterbrottüten: Oben zweimal umknicken, lochen, Band durch. Ideal für Plätzchen und Kleinigkeiten.
- Schraubgläser: Für Süßes, Badesalz oder Tee. Das Glas bleibt als Geschenk.
- Schuhkarton: Mit Packpapier bezogen wird er zur Geschenkbox für Großes.
Spar-Tipp: Verpackung sammeln statt kaufen
Schöne Bänder, Tüten, Seidenpapier und Kartons von Geschenken, die du bekommst, einfach in einer Kiste aufheben. Nach einem Jahr hast du so viel Verpackungsmaterial, dass du nichts mehr kaufen musst. Und wer beim Auspacken vorsichtig ist, kann sogar gutes Papier noch einmal verwenden.
Häufige Fragen
Wie verpacke ich ein Geschenk ohne Klebeband?
Mit der Furoshiki-Technik im Tuch, mit Schnur über Kreuz gebunden oder in einer Tüte, die oben mit einer Wäscheklammer verschlossen wird.
Ist Packpapier umweltfreundlicher als Geschenkpapier?
Unbeschichtetes Packpapier ohne Glitzer und Folie kann ins Altpapier. Bei glänzendem oder metallisch beschichtetem Geschenkpapier ist das oft nicht der Fall.
Das könnte dir auch gefallen
Stand: Oktober 2026.

