Kleiderschrank ausmisten: vorher, nachher und Geld zurück

Kurz vor Weihnachten passiert es bei uns jedes Jahr: Die Kinder bekommen neue Pullis, ich bekomme einen neuen Schal, und plötzlich geht keine Schranktür mehr zu. Gleichzeitig hängen darin Sachen, die seit zwei Wintern niemand getragen hat. Ein Nachmittag Ausmisten schafft Platz, bringt etwas Geld fürs Weihnachtsbudget und macht das Anziehen am Morgen schneller. So gehe ich vor.

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Kleiderschrank ausmisten: der Plan für einen Nachmittag

  1. Alles raus: Ein Fach oder eine Stange komplett ausräumen und aufs Bett legen. Nur so siehst du, wie viel wirklich da ist.
  2. Vier Stapel bilden: Behalten, verkaufen, spenden, Altkleider.
  3. Jedes Teil einmal in die Hand nehmen: Passt es? Habe ich es im letzten Jahr getragen? Würde ich es heute noch einmal kaufen?
  4. Schrank auswischen, dann nur den Behalten-Stapel zurückräumen.
  5. Die anderen Stapel sofort in Tüten, sonst wandern sie heimlich zurück.

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Der Bügel-Trick: zeigt dir, was du wirklich trägst

Häng alle Bügel einmal falsch herum auf, also mit dem Haken zu dir. Jedes Mal, wenn du ein Teil getragen und zurückgehängt hast, drehst du den Bügel richtig herum. Nach einer Saison siehst du auf einen Blick, was du nie anhattest. Diese Teile dürfen gehen.

Dünne, rutschfeste Bügel sparen dabei viel Platz. Mit einheitlichen Bügeln passt oft ein Drittel mehr auf die Stange, und nichts rutscht mehr auf den Schrankboden.

Kleiderschrank ausmisten vorher nachher

Mach vor dem Ausräumen ein Foto vom vollen Schrank und danach eines vom aufgeräumten. Das klingt nach Spielerei, hilft aber enorm: Das Vorher-Foto erinnert dich an das Gefühl, wenn die Tür nicht zugeht. Und das Nachher-Foto motiviert, den Zustand zu halten. Kinder lieben es übrigens, ihr eigenes Vorher-Nachher zu sehen.

Verkaufen: Geld zurück für die Weihnachtskasse

  • Online-Kleidermärkte: Gut erhaltene Markenkleidung und Kinderkleidung lassen sich auf Plattformen wie Vinted einzeln verkaufen. Gute Fotos bei Tageslicht verkaufen schneller.
  • Ankaufdienste: Wer keine Lust auf Einzelverkauf hat, schickt ein ganzes Paket an einen Ankaufdienst. Das bringt weniger pro Teil, spart aber viel Zeit.
  • Kinderkleiderbasar: Im Herbst und Frühjahr gibt es in vielen Orten Basare für Kinderkleidung. Ideal für Schneeanzüge und Winterjacken.
  • Kleiderschrank-Tausch: Mit Freundinnen einen Abend lang tauschen. Kostet nichts und macht Spaß.

Spenden und richtig entsorgen

Saubere, tragbare Kleidung freut Kleiderkammern, Sozialkaufhäuser und Frauenhäuser in deiner Nähe. Ruf kurz vorher an, was gerade gebraucht wird, im Winter sind es oft warme Jacken und Schuhe. Was kaputt oder verschmutzt ist, gehört nicht in die Kleiderspende. Wohin solche Textilien bei dir gehören, sagt dir die Abfallberatung deiner Stadt.

Damit der Schrank ordentlich bleibt

  • Eins rein, eins raus: Für jedes neue Teil geht ein altes.
  • Saisonwechsel: Sommerkleidung im Winter in Boxen unters Bett oder auf den Schrank.
  • Spendentüte im Schrank: Was beim Anziehen nicht mehr passt, wandert sofort hinein.
  • Einmal im Jahr den Bügel-Trick wiederholen.

Spar-Tipp: Erst ausmisten, dann Wunschzettel schreiben

Wer vor Weihnachten ausmistet, sieht genau, was wirklich fehlt. Statt dem fünften Pulli steht dann die eine gute Winterjacke auf dem Wunschzettel. Das spart doppelt: Geld für Dinge, die schon da sind, und Platz im Schrank.

Beim Ausmisten liegen oft nicht nur Kleider herum, sondern auch Bücher, Spiele und alte Technik. Die kannst du bei reBuy zum festen Preis verkaufen, das Versandlabel ist kostenlos ab einem Warenwert von 10 Euro.

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Häufige Fragen

Wie oft sollte ich den Kleiderschrank ausmisten?
Zweimal im Jahr beim Saisonwechsel reicht, im Frühjahr und im Herbst. Bei Kindern öfter, weil sie schneller herauswachsen.

Was mache ich mit Kleidung, an der Erinnerungen hängen?
Eine kleine Erinnerungsbox erlauben, zum Beispiel für das erste Babybody. Alles andere darf gehen. Ein Foto bewahrt die Erinnerung, ohne Platz zu kosten.

Stand: Oktober 2026.

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