Es gibt diesen einen Morgen im Oktober, an dem ich im Schrank nach einer warmen Strumpfhose suche und nur Sommerkleider finde. Genau dann ist es Zeit für den Saisonwechsel. Einmal im Herbst und einmal im Frühling räume ich um, und jedes Mal fällt dabei ein Sack Kleidung ab, der Geld bringt oder jemand anderem eine Freude macht. Hier ist mein Ablauf.
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Schritt 1: Sommerkleidung waschen und aussortieren
Bild: KI-generiertAlles, was jetzt in den Keller oder unters Bett wandert, muss frisch gewaschen und ganz trocken sein. Sonst riecht es im Frühling muffig, und Flecken setzen sich über den Winter fest. Beim Waschen gleich prüfen: Passt es nächstes Jahr noch? Bei Kindern ist die Antwort oft nein.
Schritt 2: Platzsparend einlagern
Bild: KI-generiert- Vakuumbeutel für Bettwäsche, dicke Pullis und Decken sparen am meisten Platz.
- Stoffboxen mit Deckel für Sommerkleidung, gut belüftet und staubgeschützt.
- Beschriften: Was ist drin, für wen, welche Größe. Im Frühling sparst du dir das Suchen.
- Trocken lagern: Nicht in feuchte Kellerecken, lieber unters Bett oder auf den Schrank.
Unterbett-Boxen und Vakuumbeutel schaffen Platz, wo sonst nur Staub liegt. Ein Set reicht meist für die Sommersachen der ganzen Familie.
Schritt 3: Wintersachen prüfen
Bild: KI-generiertJetzt kommen die Winterkisten hervor. Alles einmal anprobieren lassen, besonders bei Kindern: Passt die Winterjacke noch? Sind die Stiefel dicht? Haben Mützen und Handschuhe Löcher? Was nicht mehr passt, kommt direkt auf den Verkaufsstapel, und was fehlt, kommt auf eine Liste. So kaufst du gezielt statt doppelt.
Schritt 4: Verkaufen statt horten
Bild: KI-generiertGerade jetzt im Herbst suchen viele Eltern gebrauchte Winterkleidung. Ein guter Zeitpunkt, um zu verkaufen, was nicht mehr passt.
- Abholservice: Bei Sellpy packst du die Kleidung in einen Sack, er wird abgeholt, und Sellpy fotografiert und verkauft für dich. Ideal, wenn dir die Zeit fürs Einzelverkaufen fehlt.
- Selbst verkaufen: Einzelne Markenteile bringen auf Online-Kleidermärkten mehr, kosten aber Zeit.
- Kinderbasar: Im Herbst gibt es in vielen Orten Basare speziell für Winterkleidung.
Wer keine Lust auf Fotos und Nachrichten hat, gibt den ganzen Sack ab und bekommt einen Anteil am Verkaufspreis.
Schritt 5: Gezielt ergänzen
Bild: KI-generiertMit deiner Liste aus Schritt 3 weißt du genau, was fehlt. Prüfe zuerst Second Hand, gerade bei Kinderkleidung, die nur eine Saison getragen wird. Bei Sellpy kannst du auch kaufen, und gebrauchte Schneeanzüge oder Matschhosen sind oft kaum getragen.
Second-Hand-Shops mit geprüfter Ware sind für Kinder-Winterkleidung oft die günstigste Lösung.
Der Saisonwechsel im Frühling
Im März oder April läuft alles umgekehrt: Wintersachen waschen, Jacken und Stiefel reinigen, einlagern, Sommerkisten holen, anprobieren, verkaufen. Wer im Herbst schon beschriftet hat, ist im Frühling in einer Stunde fertig.
Spar-Tipp: Verkaufen, wenn die Nachfrage da ist
Winterkleidung verkaufst du am besten im Herbst, Sommerkleidung im Frühling. Dann suchen die meisten Käuferinnen genau danach, und die Preise sind höher. Wer den Saisonwechsel mit dem Verkaufen verbindet, verdient mit dem gleichen Aufwand spürbar mehr.
Häufige Fragen
Wie lagere ich Kleidung ohne Mottenbefall?
Nur saubere Kleidung einlagern, denn Motten mögen Hautschuppen und Essensreste. Lavendelsäckchen oder Zedernholz in den Boxen halten sie zusätzlich fern.
Wann ist der beste Zeitpunkt für den Saisonwechsel?
Wenn die Temperaturen mehrere Tage am Stück umschlagen, meist im Oktober und im April.
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Stand: Oktober 2026.


